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Ich habe diesen versteckten Bergsee in den Alpen entdeckt

Im Nationalpark Hohe Tauern versteckt sich ein kristallklarer Bergsee: der Seebachsee. Umgeben von Dreitausendern, Gletschern, Wasserfällen und einer Landschaft wie aus dem Bilderbuch liegt er auf über 2.000 Metern Höhe. Wer hierhin möchte, muss erst einmal wandern. *Anzeige ▶ Die Tour zum Nachgehen findest du in unserer *HOME of TRAVEL App!* Jetzt kostenlos herunterladen! - App Store: https://apps.apple.com/de/app/home-of-travel/id6742106195 - Google Play Store: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.homeoftravel.homeoftravel ▶ Kameraequipment: Wir filmen mit GoPro HERO 13 black, Insta360 X5, DJI Mini 3 Pro und für die *hochwertigen Aufnahmen* mit der OM-5 Mark II, die uns auf allen Touren begleitet. Hier erfährst du mehr: https://linkly.link/2kQle Unsere Tour startet im Obersulzbachtal, das gleichzeitig auch ein Ausgangspunkt für Touren auf den Großvenediger ist. So weit hinauf wollen wir heute allerdings nicht. Wir biegen vorher ab und machen uns auf den Weg zum Seebachsee. Die ersten rund 250 Höhenmeter folgen wir noch relativ entspannt einer Forststraße. Hier kann man gut in den Rhythmus kommen, bevor der Weg deutlich steiler wird. Unterwegs lohnt es sich aber schon jetzt, die Augen offenzuhalten. Am Wegesrand wachsen Beeren, riesige Farne erinnern stellenweise fast an einen Urwald und tief unter uns rauscht bereits das Wasser durchs Tal. Dann beginnen die Serpentinen. Schritt für Schritt schrauben wir uns immer weiter nach oben und bekommen zum ersten Mal die Gletscher der umliegenden Bergwelt zu sehen. Gleichzeitig wird die Sonne an diesem Tag zu einer echten Herausforderung. Der Anstieg liegt teilweise ziemlich ungeschützt am Hang und bei hochsommerlichen Temperaturen wird es hier schnell anstrengend. Sonnenschutz, Sonnenbrille, ausreichend Wasser und am besten eine Cap oder ein Hut gehören für diese Tour deshalb definitiv in den Rucksack. Mit jedem Höhenmeter wird dafür die Aussicht spektakulärer. Vor uns taucht der 3.360 Meter hohe Große Geiger auf, der wegen seiner markanten Form auch als Obersulzbacher Venediger bezeichnet wird. Gleichzeitig gelangen wir immer tiefer in die Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern hinein. Unterwegs treffen wir schließlich auf eine kleine Hütte mit Bänken vor der Tür und Getränken zur Selbstbedienung. Eigentlich scheint zunächst niemand da zu sein, doch dann lernen wir Georg kennen, der hier oben den Sommer verbringt. Er kümmert sich um Rinder, Schafe und Pferde, kontrolliert die Tiere, hält Wege und Bänke instand und kümmert sich zwischendurch um die Gäste. Von hier sind es nur noch etwa 20 Minuten bis zum See. Wir laufen durch eine Landschaft, die kaum österreichischer aussehen könnte: grüne Almwiesen, Alpenrosen, Wasserfälle, Kühe und dahinter die hohen Gipfel. Besonders beeindruckend ist ein verzweigter Wasserfall, der direkt vom Seebachsee gespeist wird. Und dann haben wir es geschafft: Vor uns liegt der Seebachsee mit seinem türkisblauen, unglaublich klaren Wasser. Der See gehört zu insgesamt 551 Seen im Nationalpark Hohe Tauern und ist rund 14 Meter tief. Baden ist hier im Schutzgebiet nicht erlaubt, aber selbst vom Ufer ist der Anblick wunderschön. Bei ruhigem Wasser spiegelt sich sogar die umliegende Bergwelt auf der Oberfläche. Nach unserer Pause geht es wieder bergab. Und tatsächlich gefällt mir der Abstieg fast noch besser als der Aufstieg. Wir folgen dem Wasser durch einen verwunschenen Wald, laufen über zahlreiche kleine Brücken und Stege und kommen schließlich wieder hinunter ins Tal. Dort schlängelt sich der Fluss mit tiefblauem Wasser durch eine breite Ebene. Fast so, als wäre die Landschaft gemalt. Unser nächster Stopp ist die Berndlalm. Schon die Ankunft ist ziemlich besonders: Wir werden von einem Esel begrüßt, überall laufen Tiere herum, Hühner gackern, eine Ziege liegt in der Sonne und direkt vor der Hütte gibt es sogar einen kleinen Streichelzoo. Natürlich darf nach über 1.000 Höhenmetern auch das Essen nicht fehlen. Auf der Alm gibt es klassische Bergsteigerküche wie Wiener Schnitzel und natürlich Kaiserschmarrn. Dazu probieren wir hausgemachte Limonaden. Für mich Grapefruit, für Felix Zirbe. Bevor wir endgültig zurück zum Parkplatz laufen, wartet aber noch ein Highlight auf uns: der Gamseckwasserfall. Rund 80 Meter stürzt das Wasser hier mit gewaltigem Getöse in die Tiefe. Durch die enorme Wassermenge liegt regelrecht ein feiner Nebel über der Schlucht. Und das Timing könnte kaum besser sein: Kaum sind wir wieder unten am Parkplatz angekommen, zieht kräftiger Wind auf, die Wolken werden immer dunkler und die ersten Regentropfen fallen. Wenn euch das Video gefallen hat, freue ich mich über einen Daumen nach oben

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